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Alicia Keys
Biografie

Alicia Keys wurde am 25. Januar 1981 als Tochter einer italienisch-stämmigen Mutter und eines afro-amerikanischen Vaters in New York geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie eine klassische Klavierausbildung. Mit 14 schrieb sie bereits die ersten Songs für ihr Debüt-Album. Als ihre ersten Demos einen regelrechten Krieg unter Amerikas Major-Plattenfirmen auslösten, war sie 16 und hatte bereits ihr High-School-Diplom in der Tasche. Zuerst schien es, als würde Columbia Records das Rennen machen. Doch Alicia Keys fühlte sich in ihrer Kreativität eingeschränkt. 1998 wurde ihr Clive Davis auf einer Party vorgestellt, damals Boss von Arista Records. Alicia hatte gerade die Professional Performance Art School in Manhattan mit Auszeichnung abgeschlossen und wollte eigentlich an der Columbia University studieren.

Davis war begeistert, ließ seine Beziehungen spielen, kaufte sie aus dem Columbia-Deal raus und signte Alicia zu Arista. Das war wie gesagt 1998. Keine gute Zeit für Davis: Der damals 66-Jährige sollte seinen Stuhl für einen jüngeren freimachen. Sein Nachfolger war LaFace-Chef L.A. Reid. Außerdem machte sich die US-Szene lustig über Davis, der gerade den Latino-Rocker Carlos Santana reanimiert und unter Vertrag genommen hatte. Die Lästereien sind den Spöttern längst im Halse stecken geblieben. Santana verkaufte bis heute 25 Millionen Einheiten von seinem Jahrhundert-Album "Supernatural", räumte neun Grammys ab. Für Davis und Arista wurde 1999 gar das beste Geschäftsjahr in 27 Jahren.

Was hat das alles mit Alicia Keys zu tun? Ganz einfach: Die Karriere der New Yorkerin ist fest verwoben mit der jüngsten Geschichte von Clive Davis. Dem Mann, der in seiner 40-jährigen Karriere für 300 Nummer-1-Hits verantwortlich ist und Top-Acts wie Janis Joplin, Aerosmith, Santana, Billy Joel, Bruce Springsteen, Pink Floyd, Barry Manilow, Whitney Houston oder Dido entdeckt und unter Vertrag genommen hat. Davis behielt bei der Achterbahnfahrt der letzten beiden Jahre die Nerven, verzichtete auf einen hoch dotierten Job im Bertelsmann-Vorstand und gründete statt dessen am 15. September 2000 sein neues Label J Records, benannt nach seinem zweiten Vornamen "Jay". Die 150 Millionen US-Dollar Startkapital stammen von BMG Entertainment, die J Records mit einem 50:50-Joint Venture verbindet.

Alicia Keys ist Clive Davis´ personifizierte Vision von J Records: eine schier himmlische Melange aus Talent, Persönlichkeit und unverbrauchter Spontaneität. Auf Anhieb hat sie Platz eins der Billboard-Charts erobert. In der ersten Woche verkaufte sich ihr Album-Debüt "Songs In A Minor" knapp 300 000 mal. Mehr CDs gab es in den USA zu diesem Zeitpunkt auch nicht zu kaufen. "Wir kamen mit der Produktion nicht mehr nach. So etwas habe ich in meiner 40-jährigen Karriere noch nicht gesehen", schwärmt Davis (inzwischen ging das Album allein in den USA fünf Millionen mal über den Ladentisch und wurde mit fünffach-Platin gekrönt). Der Erfolg kam nicht von ungefähr: Er gab ihr alle musikalischen Freiheiten, die sie wollte und stellte sie dem Fachpublikum am Vorabend der Grammy-Verleihung vor. Sie trat nach Gladys Knight auf, setzte sich ans Klavier, spielte Chopin und dann ihre eigene Songs. Den Kennern wurde klar: Davis hat wieder mal den richtigen Riecher gehabt. Es folgten Aufsehen erregende Auftritte in der Tonight Show von Quoten-Star Jay Leno und bei Talk-Show-Queen Oprah Winfrey. Und der neue Stern am Musikhimmel begann zu leuchten.

Der Rest ist Geschichte: Alicia Keys überzeugte mit ihrem Album "Songs In A Minor" und der Ballade "Fallin'" die Kritiker, eroberte die Herzen der Fans im Sturm, enterte die Charts weltweit, erntete Edelmetall und unzählige Preise: Zuerst wurde sie mit dem "Willkommen im Kreis der großen Stars"- Award vom Musiksender VH1 ausgezeichnet, "Fallin'" erhielt den MTV Video Award, sie wurde bei den Billboard-Awards als Künstlerin, Newcomerin und R&B/HipHop-Entdeckung des Jahres gefeiert, wurde bei den American Music Awards als beste Künstlerin in den Sparten Pop sowie R&B geehrt und geht als Grammy-Queen 2002 in die Geschichte ein: Die Sängerin und Songwriterin erhält den Grammy als Newcomerin des Jahres, "Songs In A Minor" ist laut der Acadamy of Recording Arts & Sciences das R&B-Album des Jahres und "Fallin'" steht nicht nur für "Song des Jahres", sondern für "R&B-Hit" sowie "beste R&B-Performance des Jahres". Im Trophäen-Schrank stehen ebenfalls ein World Music Award, der Echo 2002, der deutsche Schallplattenpreis, in der Kategorie bester internationaler Newcomer, drei Soul Train Music Awards - Alicia gewann die Sparten "Best R&B/Soul or Rap New Artist", "Best R&B/Soul Female Album" und "Best Female Entertainer of the Year", einen BET-Award als "Best New Artist" sowie einen MOBO-Award in der Kategorie "Best Album".

  
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Kommentare
alicia k.
sie is die besteeeeeeeeeeee
29-11-2005, 18:29 | Gast


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